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client.conf(5) Apple Inc. client.conf(5)

NAME

client.conf - client configuration file for cups (deprecated on macos)

BESCHREIBUNG

Die Datei client.conf konfiguriert den CUPS-Client und befindet sich normalerweise im Verzeichnis /etc/cups und/oder ~/.cups. Jede Zeile in der Datei kann eine Konfigurationsdirektive, eine leere Zeile oder ein Kommentar sein. Kommentarzeilen beginnen mit dem Zeichen »#«.

Hinweis: Beginnend mit macOS 10.7 wird diese Datei nur von den Befehlszeilen- und X11-Anwendungen sowie dem IPP-Backend genutzt. Die Direktive ServerName wird von macOS überhaupt nicht unterstützt. Beginnend mit macOS 10.12 können alle Anwendungen auf diese Einstellungen stattdessen in der Datei /Library/Preferences/org.cups.PrintingPrefs.plist zugreifen. Siehe den Abschnitt HINWEISE weiter unten für weitere Informationen.

DIREKTIVEN

Die folgenden Direktiven werden vom Client verstanden. Schauen Sie in die Online-Hilfe für detailliertere Beschreibungen:
AllowAnyRoot Yes
AllowAnyRoot No
Legt fest, ob TLS mit Zertifikaten, die nicht von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle signiert wurden, erlaubt wird. Die Vorgabe ist »Yes«.
AllowExpiredCerts Yes
AllowExpiredCerts No
Legt fest, ob TLS mit abgelaufenen Zertifikaten erlaubt wird. Die Vorgabe ist »No«.
Encryption IfRequested
Encryption Never
Encryption Required
Legt die zu verwendende Verschlüsselungsstufe fest.
GSSServiceName Name
Legt den Kerberos-Dienstenamen, der für die Authentifizierung benutzt wird, typischerweise »host«, »http« oder »ipp«, fest. CUPS fügt den Hostnamen des Rechners in der Ferne (»name@server.example.com«) für Sie hinzu. Der Standardname lautet »http«.
ServerName Hostname-oder-IP-Adresse[:Port]
ServerName /Domäne/Socket
Legt die Adresse und optional den Port, die bei der Verbindung zum Server verwandt werden sollen, fest. Hinweis: Diese Direktive wird auf macOS 10.7 oder neuer nicht unterstützt.
ServerName Hostname-oder-IP-Adresse[:Port]/version=1.1
Legt die Adresse und optional den Port, die bei der Verbindung zum Server verwandt werden sollen, auf dem CUPS 1.3.12 oder älter läuft, fest.
SSLOptions [AllowDH] [AllowRC4] [AllowSSL3] [DenyCBC] [DenyTLS1.0] [MaxTLS1.0] [MaxTLS1.1] [MaxTLS1.2] [MaxTLS1.3] [MinTLS1.0] [MinTLS1.1] [MinTLS1.2] [MinTLS1.3]
SSLOptions None
Sets encryption options (only in /etc/cups/client.conf). By default, CUPS only supports encryption using TLS v1.0 or higher using known secure cipher suites. Security is reduced when Allow options are used. Security is enhanced when Deny options are used. The AllowDH option enables cipher suites using plain Diffie-Hellman key negotiation (not supported on systems using GNU TLS). The AllowRC4 option enables the 128-bit RC4 cipher suites, which are required for some older clients. The AllowSSL3 option enables SSL v3.0, which is required for some older clients that do not support TLS v1.0. The DenyCBC option disables all CBC cipher suites. The DenyTLS1.0 option disables TLS v1.0 support - this sets the minimum protocol version to TLS v1.1. The MinTLS options set the minimum TLS version to support. The MaxTLS options set the maximum TLS version to support. Not all operating systems support TLS 1.3 at this time.
TrustOnFirstUse Yes
TrustOnFirstUse No
Legt fest, ob neuen TLS-Zertifikaten standardmäßig vertraut werden soll. Die Vorgabe ist »Yes«.
User Name
Legt den für Anfragen standardmäßig zu verwendenden Benutzer fest.
UserAgentTokens None
UserAgentTokens ProductOnly
UserAgentTokens Major
UserAgentTokens Minor
UserAgentTokens Minimal
UserAgentTokens OS
UserAgentTokens Full
Specifies what information is included in the User-Agent header of HTTP requests. "None" disables the User-Agent header. "ProductOnly" reports "CUPS". "Major" reports "CUPS/major IPP/2". "Minor" reports "CUPS/major.minor IPP/2.1". "Minimal" reports "CUPS/major.minor.patch IPP/2.1". "OS" reports "CUPS/major.minor.path (osname osversion) IPP/2.1". "Full" reports "CUPS/major.minor.path (osname osversion; architecture) IPP/2.1". The default is "Minimal".
ValidateCerts Yes
ValidateCerts No
Legt fest, ob nur TLS mit Zertifikaten erlaubt wird, deren »common name« auf den Rechnernamen passt. Die Vorgabe ist »No«.

HINWEISE

Die Datei client.conf ist unter macOS veraltet und wird in zukünftigen Versionen von CUPS nicht mehr unterstützt. Die Konfigurationseinstellungen können stattdessen mit dem Befehl defaults(1) angesehen oder geändert werden:
defaults write /Library/Preferences/org.cups.PrintingPrefs.plist Encryption Required
defaults write /Library/Preferences/org.cups.PrintingPrefs.plist TrustOnFirstUse -bool NO
defaults read /Library/Preferences/org.cups.PrintingPrefs.plist Encryption
Unter Linux und anderen Systemen, die GNU TLS verwenden, enthält die Datei /etc/cups/ssl/site.crl, falls vorhanden, eine Liste der zurückgezogenen X.509-Zertifikate. Sie wird dann zur Prüfung von Zertifikaten verwandt.

SIEHE AUCH

cups(1), default(1), CUPS-Online Hilfe (http://localhost:631/help)

COPYRIGHT

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CUPS 26. April 2019